begleitete Expetition:                                               ZENTRALASIEN-SEIDENSTRASSE-MONGOLEI

Transkontinentaltour über Russland nach Kasachstan, auf die Halbinsel "Mangy-schlak" mit spektakulären Kalkforma-tionen. Weiter - entlang der alten Seiden-strasse - nach Usbekistan, zu den Über-resten des Aralsees sowie den wunderbaren Städten Chiwa, Buchara und Samarkand, geht es nach Tajikistan über das atem-beraubende Hochland des Pamir nach Kirgistan, über die Steppen Kasachstan und den russischen Altai in einer weitläufiger Tour abseits der üblichen Hauptrouten durch die Grassteppen, Wüsten und Gebirge der Mongolei. Wir besuchen den wunder-baren Baikalsee und treten durch die endlosen Weiten Russland die Heimreise an. Wir besuchen noch den "goldenen Ring", bevor wir in Lettland wieder die EU betreten...

Dauer: ca. 115 Tage | Termin: 25.4 - 12.8.2020 | Teilnehmer: 3-4 Kfz´s | Preis: 13.500€

Level: anspruchsvolle Expeditionstour

Reisevorschlag/Beschreibung:

Angeboten wird hier die Begleitung einer Geländewagentour für Selbstfahrer mit Schlafmöglichkeit im eigenen Fahrzeug (oder eventuell auch im Dachzelt) in einer kleinen Gruppe auf Selbstversorgerbasis. Dies ist eine anspruchsvolle Expeditionstour, die schon eine gewisse Reiseerfahrung und die sebr gute Beherrschung des eigenen Fahrzeuges voraussetzt.

Dabei soll der "Spagat" zwischen möglichst viel Individualität und Freiraum für alle mit dem beruhigenden Gefühl und der höheren Sicherheit einer Gruppe verbunden werden. Wir können, so möglich, in Absprache den geplanten Reiseverlauf auch gerne abändern und auf Besichtigungswünsche, Ruhetage, kleine Wanderungen etc. eingehen. Es ist bei uns nicht verpflichtend, immer im Konvoi zu fahren. Entsprechende Navigationskenntnisse vorausgesetzt, können einzelne Etappen mit mindestens 2 Fahrzeugen auch selbstständig gefahren werden.

Geplanter Tourverlauf:
Start-&Treffpunkt ist ein Camp nahe der polnisch-ukrainischen Grenze. Von dort reisen wir gemeinsam in die Ukraine ein, fahren über Lwiw und Kiew weiter bis an die russische Grenze. Über Kursk, Woronesch kommen wir nach Wolgograd (Besichtigungsmöglichkeit) und entlang der Wolga fahren wir bis ans kaspische Meer. Dort passieren wir die Grenze nach Kasachstan.
Wir fahren mehr oder weniger entlang des Kaspischen Meeres bis zur Halbinsel Mangyschlak. Neben der wunderschönen Küste mit dem glasklaren Wasser gibt es hier viele Nekropolen und unterirdische Meditationshölen zu bewundern. Hier befindet sich auch der „Tiefpunkt“ unserer Reise mit rund -130m unter dem Meeresspiegel! Am Ustjurt-Plateau gibt es bizarre Erosionsstufen und Kalkkliffs zu bestaunen.
Unsere Tour führt uns an die usbekische Grenze, an der wir etwas Geduld brauchen werden - zählt sie doch zu den "bürokratischten" unserer Reise. Wir fahren mehr oder weniger quer Feld ein Richtung Aralsee bzw. dem Rest, der noch davon übrig geblieben ist und folgen dann dem Küstenverlauf bis zum ehemaligen Fischerhafen Moynaq, wo die alten Fischkutter seit vielen Jahren im Sand vor sich hinrosten…
Weiter geht´s entlang der ehemaligen Seidenstraße, wir besichtigen einige uralte „Qalas“ - Festungen aus Lehm, teilweise aus dem 4. Jhd. v. Chr., bevor wir den alten Karawanenstädte Chiwa, Bukhara und Samarqand einen ausgiebigen Besuch abstatten.
Momentan ist der direkte Grenzübergang nach Tadjikistan auch für Ausländer geöffnet - somit ersparen wir uns einen Umweg von rd.  350km, um nach Tajikistan zu gelangen.
Nach einem Ruhetag am wunderschönen Iskanderkul geht es über Dushanbe, immer entlang der Grenze zu Afghanistan, auf einer spektakulären Piste/Straße in die „Hauptstadt“ der Region Pamir, nach Chorog. Der Pamir ist eine sehr entlegene Region und wir benötigen zum Besuch ein spezielles Permit. Wir bewegen uns auf Höhen bis zu 4.600m, rings um uns erheben sich über 7.000m hohe Gipfel. In Chorog werden wir uns etwas an die Höhe gewöhnen und am Basar unsere Vorräte ergänzen, bevor es entlang des Pjandž, der die Grenze zu Afghanistan bildet, durch den Vachan-Korridor weiter geht.
In Iškašim gibt es eine der wenigen Brücken nach Afghanistan. Auf dieser gab es früher einmal in der Woche einen gemeinsamen Basar auf der afghanischen Seite…
Wir besichtigen alte Festungsreste, können in heißen Quellen baden und gelangen über den Khargush-Pass(4.344m) zurück zum „Pamirhighway“. Nach einem Abstecher zum Yashil´kul können wir uns entscheiden, ob wir durch das schwieriger zu befahrende, aber spektakuläre Bartangtal oder lieber entlang der Hauptroute des „Pamirhighways“ M41 weiterfahren wollen. Wie wir uns auch entscheiden, eine der nächsten Stationen ist der Karakul, ein Salzsee auf ca. 4.000Hm bevor wir zur Grenze nach Kirgistan kommen. Die Grenzstation liegt auf rd. 4.300Hm!
Nach einem Abstecher an den Fuß des „Pic Lenina“ (7.134m) geht es von jetzt an immer bergab nach Osh (auf rd. 1.000Hm), wo wir wieder die Möglichkeit haben, unsere Vorräte am großen Basar aufzufüllen…
Von Osh fahren wir weiter über wunderschöne Bergpisten zum Song-Köl (3.000Hm), ein schöner See, umgeben von den vielen Jurten der Viehzüchter, die hier ihr Sommerlager aufschlagen. Hier kann es durchaus sein, das wir auf Teppichen aus Edelweiß unser Nachtlager aufschlagen. Wir „kämpfen“ uns über die Bergpisten weiter und gelangen ans Ufer des Issyk-Kul, wo wir uns ein wenig von den Strapazen der letzen Wochen erholen können.
Nächste Station auf dem Weg nach Kasachstan ist Karakol - von hier aus können wir einen Abstecher zu heißen Schwefelquellen machen oder auch eine Wanderung im Terskey Ala-Too Gebirge unternehmen.
Auf dem Weg nach Almaty kommen wir durch den  beeindruckenden Scharyn-Canyon. Mit Almaty erreichen wir auch wieder die kasachische Steppe, die ab nun unser neuer Begleiter sein wird. Vorbei an einigen schönen Seen mit vielen Wasservögeln, wie dem Kapschagaj, dem Sasyköl und dem Zaysan Köl - mit den farbenprächtigen Lehmformationen - kommen wir in das Gebiet der Sibinsker Seen, die inmitten einer „Matratzengranit“ genannten Landschaft liegen.
weiter geht es Richtung Barnaul im russischen Altai, der ein wenig an die heimischen Alpen erinnert. Von Barnaul aus halten wir uns weiter nach Osten, wo wir in wenigen Tagen einem neuen Höhepunkt unserer Reise, nämlich die Mongolei, erreichen. Wir kommen nach Olgii, der lersten Aimag-Stadt nach der russischen Grenze, ein bisschen Vorräte ergänzen, der erste mongolische Basar, bevor es über eine anspruchsvolle Passüberquerung nach Khovd weitergeht. wir halten uns jetzt nordwärts Richtung UlaanGom und fahren auf kleinen Pisten und Offroad entlang der großen Dünen- und Seenlandschaft bis zum Nationalpark TsagaanNuur.
(Wenn es Zeit- und Wetterverhältnisse zulassen, ist ein Abstecher zur zauberhaften Landschaft rund um den Khövsgöl Nuur geplant) Unsere weiteren Stationen sind Tsetzerleg und Bayankhongor, von wo wir über einen weiteren, anspruchsvollen Pass in die Gobi, eine der einsamsten und menschenleersten Gegenden unserer Reise, eintauchen.
Wir überqueren den großen Dünengürtel KhongorynEls und fahren weiter durch die „Geierschlucht“, wo es neben den Geiern auch im Sommer meist noch Eisreste zu sehen gibt.
In Dalandzadgat Vorräte aufstocken, vielleicht essen gehen und weiter zu den Flaming Cliffs (Bajandsag), einer rot leuchtenden  Felsformation, in dessen Nähe sich größere Saxaulwälder und auch bedeutende Dinosaurierfundstätten befinden.
Weiter tw. Offroad und über  Pisten zu "Ikh Gazriin Chuluu"(die großen Muttersteine) unähern wir uns der Hauptstadt, UlanBataar. 
Hier erholen wir uns ein wenig im "Oasis", können auch gut kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten erledigen, können die Stadt besichtigen und frischen noch unsere Vorräte auf.
Nach 2 erholsamen Tagen verlassen wir UB Richtung Norden, durchqueren die mongolische Graslandschaft und  besichtigen event. noch ein buddistisches Kloster, bevor wir die Mongolei Richtung Russland wieder verlassen.
Wir fahren über UlanUde zum Südufer des Baikalsees und fahren bis Irkutsk. So noch genug Zeit bleibt, können wir von dort einen mehrtägigen Abstecher auf die wunderbare Insel Olchon machen.
Ab jetzt geht es unaufhaltsam 1000ende Kilometer Richtung Westen, wir passieren Metropolen wie Novosibirsk und Omsk, und folgen der M53 durch die unglaublichen Weiten der russischen Taiga, vorbei an kleinen, verwunschenen Dörfern mit den typischen Holzblockhäusern, immer nahe der Trasse der transsibierischen Eisenbahn.
Wir kommen nach Yekaterinburg und fahren über Perm und Kirov bis zum sogenannten „goldenen Ring“, einer Reihe von Städten, nö. von Moskau, mit wunderschönen Kremlanlagen.
Vorbei an Moskau geht es zur Grenze Richtung Lettland, wo sich die Mitglieder unserer Reisegruppe mit vielen Eindrücken und Erlebnissen wieder auf getrennten Wegen nach Hause aufmachen werden…

 

Übernachtungen: der Charakter dieser Tour ist explizit eine Campingtour und wir geniesen die Möglichkeit in diesen Ländern, noch überall nach Lust und Laune frei campieren zu können! Sollte das einmal nicht möglich sein, nutzen wir manchmal einen Truck-Stop(Russland) oder, so überhaupt vorhanden, einen Campingplatz und ein paar Mal schlafen wir auch in kleineren Hotels(zB. in Usbekistan)...

Die geplante Tour ist ohne Stress durchführbar. Nach dem Motto: "Der Weg ist das Ziel" sind Pausen für Foto, Kaffee oder "einfach nur so" möglich. Auch ein paar Ruhetage sind eingeplant.

Dies ist explizit eine Reise mit Expeditionscharakter und so kann es, je nach Zustand der Pisten, dem Zeitplan und ihren Interessen, auch während der Reise Änderungen geben. Daher besteht auch kein Anspruch auf die vollständige Erfüllung des oben beschriebenen Reiseumfanges!



Leistungen:


- Reiseplanung und Organisation 

- persönliche Beratung zur Reisevorbereitung, Fahrzeug und Ausrüstung

- Navigation und österreichische Reisebegleitung auf der gesamten Tour
- gut ausgerüstetes Begleitfahrzeug und auf der ganzen Reise
- technische Hilfe + praktische Unterstützung während der gesamten Reise
- Unterstützung bei Formalitäten und der Visaeinholung


Reisepreis (vorbehaltlich Kursschwankungen+Preiserhöhungen):


13.500,– Euro pro Geländewagen inkl. 2 Personen, Preisbasis: 3-4 Teilnehmerfahrzeuge - bei nur 2 Teilnehmern kann die Reise gegen einen Aufschlag von je 5.000,-- Euro durchgeführt werden (= 18.500,--Euro/Fahrzeug inkl. 2 Personen)

Anmeldung für diese Reise bis 31.1.2020, individuelle Touren und Termine auf Anfrage.


nicht im Reisepreis enthalten:
- individuelle An-und Rückreise

- Treibstoff (ca. 27.000km, Diesel  (ø0,7o€/l|2018)

- Verpflegung (Selbstversorgung während der gesamten Tour - gehen sie von durchschnittlich ca. 10-15‚€/Tag/Person aus)

- Kosten für Visa und Versicherungen

- Übernachtungskosten, wobei wir uns großteils im freien Gelände schöne Lagerplätze suchen. Geschlafen wird   grundsätzlich im eigenen Fahrzeug/Dachzelt
- sämtliche anfallende Gebühren wie Zoll, Desinfektion, Straßenbenutzung, Parken etc…

- Eintrittsgelder und Stadtführung...
 

Zahlungsbedingungen:
Alle angegebenen Preise verstehen sich in EURO.

Nach Anmeldung und Zahlungseingang von 25% Anzahlung erhalten sie eine Reservierungsbestätigung, der Restbetrag ist spätestens zum Zeitpunkt des Anmeldeschlusses fällig.

Änderungen vorbehalten