ZENTRALASIEN-SEIDENSTRASSE-MONGOLEI

DAS GROSSE ABENTEUER:

Transkontinentaltour ab Georgien, durch den Kaukasus nach Kasachstan und auf die Halbinsel "Mangyschlak" mit spektakulären Kalkformationen. Weiter entlang der alten Seidenstrasse nach Usbekistan, vorbei an den Überresten des Aralsees und den wunderbaren Städten Chiwa, Buchara und Samarkand; Durch Tajikistan und über das atemberaubende Hochland des Pamir nach Kirgistan, durch die Steppen Kasachstans bis in den russischen Altai. Einen weiteren Höhepunkt bildet eine weitläufige Tour abseits der üblichen Hauptrouten durch die Grassteppen, Wüsten und Gebirge der Mongolei. 

 

ℹ️ 7 Länder/20.000km/ca. 105 Tage | 🗓 ca. 24.4. - 2.8.2027 | 🚙 3-4 Kfz |💰 17.700€

Level: anspruchsvolle Expeditionstour - Nicht als Einsteigertour geeignet!

Vorab:

Das Reisen Richtung Osten ist schwieriger geworden und diese Tour musste in der Vergangenheit schon mehrfach abgesagt werden. Ich schätze die Situation aber laufend neu ein und wenn es möglich ist, möchte ich die Tour wie geplant 2027 durchführen. Anmeldungen daher erwünscht - es besteht für dich kein finanzielles Risiko bei einer eventuellen Absage!

Ich weise aber ausdrücklich darauf hin, dass für einige Gebiete Reisewarnungen bestehen - die Teilnahme erfolgt daher auf eigenes Risiko! 

Auch von den Sanktionen der EU gegenüber Russland sind wir leider direkt betroffen: Auszug aus der Verordnung (EU) Nr. 833/2014, Artikel 5n Abs 2: "Es ist verboten, Dienste zu erbringen, die in direktem Zusammenhang mit touristischen Aktivitäten in Russland stehen." Um die Verordnung zu erfüllen, müssen wir etwas flexibel sein und zB. den Endpunkt der Reise entsprechend verlegen...

 

Beschreibung:

Begleitete Campingtour für Selbstfahrer mit eigenem Geländewagen in kleiner Gruppe auf Selbstversorgerbasis. Diese Transkontinentaltour ist eine anspruchsvolle Expeditionsreise, die schon eine gewisse Reiseerfahrung und die gute Beherrschung des eigenen Fahrzeuges im freien Gelände voraussetzt! (siehe dazu auch "Allgemeines") 

Wir versuchen dabei, möglichst viel Individualität und Freiraum für jeden von euch mit dem beruhigendem Gefühl und der höheren Sicherheit einer Gruppe unter "einen Hut" bringen. Da auf so einer langen Reise allerlei "unvorhergesehenes" passieren kann, ist es gut, wenn wir flexibel sind und darauf reagieren können. Daher haben wir auch keinen "starren" Tourenplan mit fixen Tagesetappen und auch kein "Logbuch".

Uns ist bewusst, dass diese Reise für die meisten von euch ein ganz besonderes und einmaliges Abenteuer ist. Und jeder hat natürlich so seine eigene Vorstellungen davon, wie er/sie diese Reise erleben und gestalten möchte. Um euch dabei zu unterstützen, könnt ihr einzelne Straßen-& einfache Pistenetappen auch in Eigenregie - also völlig selbstständig und zeitlich unabhängig - fahren...

Geplanter Tourverlauf:

Start-& Treffpunkt: Individuelle Anreise zum Treffpunkt nach der georgischen Grenze CP nahe Batumi

 

Ein "Willkommenstrunk", Vorräte auffüllen und los gehts - die erste Station ist Swanetien im Norden Georgiens mit den eindrucksvollen Orten Mestia und Ushguli mit den bekannten Steintürmen. Über eine anspruchsvolle Bergpiste fahren wir Richtung Süden, schauen uns die berühmten Höhlenkloster an, werden 1-2 Tage in Tiblis verbringen und dann weiter über die sogenannten "Heeresstrasse", die uns durch die Berge des Kaukasus bis zur russischen Grenze führt. Auf unserem Weg kommen wir auch an einigen sehenswerten Klöstern vorbei. 

Den Sanktionen entsprechend müssen wir uns an der russischen Grenze trennen und jeder fährt individuell in etwa 3 Tagen durch Russland bis nach Kasachstan. Wir treffen uns wieder kurz nach der Grenze und umrunden das Kaspische Meer bis zur Halbinsel Mangyschlak. Neben der wunderschönen Küste mit dem glasklaren Wasser gibt es hier auch viele Nekropolen und unterirdische Meditationshöhlen. Am Ustjurt-Plateau finden sich bizarre Erosionsstufen und Kalkkliffs. Auch den „Tiefpunkt“ unserer Reise mit rund -130m! unter dem Meeresspiegel passieren wir hier.

Unsere Tour führt uns weiter an die usbekische Grenze, an der wir etwas mehr Geduld brauchen werden - zählt sie doch noch zu den "bürokratischsten" unserer Reise. Wir fahren mehr oder weniger querfeldein Richtung Aralsee bzw. dem bedauernswerten Rest, der noch davon übrig geblieben ist und folgen dann dem "Küstenverlauf" bis zum ehemaligen Fischerhafen Moynaq, wo die alten Fischkutter seit vielen Jahren im Sand vor sich hin rosten…

Weiter geht´s entlang der ehemaligen Seidenstraße, wir besichtigen einige uralte „Qalas“ - Festungen aus Lehm, teilweise aus dem 4. Jhd. v. Chr., bevor wir den alten Karawanenstädte Chiwa, Bukhara und Samarqand einen ausgiebigen Besuch abstatten. (Hinweis: Derzeit ist der direkte Grenzübergang von KAsachstan nach Usbekistan für Ausländer geschlossen...)
Momentan ist der direkte Grenzübergang nach Tadjikistan auch wieder für Ausländer geöffnet - somit ersparen wir uns einen Umweg von rd. 350km. Nach einem Abstecher zu den "7-Lakes" und einem Ruhetag am wunderschönen Iskanderkul geht es über Dushanbe, immer entlang der Grenze zu Afghanistan, auf einer spektakulären Piste/Straße in die „Hauptstadt“ der Region Pamir, nach Chorog. Der Pamir ist eine sehr entlegene Region und wir benötigen zum Besuch ein spezielles Permit. Wir bewegen uns auf Höhen bis zu 4.600m, rings um uns erheben sich über 7.000m hohe Gipfel. In Chorog werden wir uns etwas an die Höhe gewöhnen und am Basar unsere Vorräte ergänzen, bevor es entlang des Pjandž, der die Grenze zu Afghanistan bildet, durch den Vachan-Korridor weiter geht.
In Iškašim gibt es eine der wenigen Brücken nach Afghanistan. Auf dieser gab es früher einmal in der Woche einen gemeinsamen Basar auf der afghanischen Seite…
Wir besichtigen alte Festungsreste, können in heißen Quellen baden und gelangen über den Khargush-Pass(4.344m) zurück zum „Pamirhighway“. Nach einem Abstecher zum Yashil´kul können wir uns entscheiden, ob wir durch das schwieriger zu befahrende, aber spektakuläre Bartangtal oder lieber entlang der Hauptroute des „Pamirhighways“ M41 weiterfahren wollen. Wie wir uns auch entscheiden, eine der nächsten Stationen ist der Karakul, ein Salzsee auf ca. 4.000Hm bevor wir zur Grenze nach Kirgistan kommen. Die Grenzstation liegt auf rd. 4.300Hm!
Nach einem Abstecher zum Basislager des „Pic Lenina“ (7.134m) geht es von jetzt an immer bergab nach Osh (auf rd. 1.000Hm), wo wir wieder die Möglichkeit haben, unsere Vorräte am großen Basar aufzufüllen…
Von Osh fahren wir weiter über wunderschöne Bergpisten zum Song-Köl (3.000Hm), ein herrlicher See, umgeben von den vielen Jurten der Viehzüchter, die hier ihr Sommerlager aufschlagen. Hier kann es durchaus sein, das wir auf Teppichen aus Edelweiß unser Nachtlager aufschlagen. Als nächstes könnten wir einen Abstecher zur alten Karawanserei TashRabat machen und zurück eine einsame Piste nahe der chinesischen Grenze nehmen(dafür müssen wir vorher ein Permit einholen...) Ab Naryn „kämpfen“ uns über raue Bergpisten weiter und über den Tozor-Pass gelangen ans Ufer des Issyk-Kul, wo wir baden und uns ein wenig von den Strapazen der letzen Wochen erholen können.
Nächste Station auf dem Weg nach Kasachstan ist Karakol - von hier aus können wir einen Abstecher zu heißen Schwefelquellen machen oder auch eine Wanderung im Terskey Ala-Too Gebirge unternehmen.
Der weitere Weg führt uns durch den  beeindruckenden Scharyn-Canyon und den Altyn-Emel-Nationalpark wieder in die kasachische Steppe, die ab nun unser neuer Begleiter sein wird. Dabei kommen wir auch an einigen schönen Seen mit vielen Wasservögeln, wie dem dem Sasyköl oder dem Zaysan Köl - mit farbenprächtigen Lehmformationen - vorbei. 


Den Sanktionen entsprechend trennen wir uns an der russischen Grenze wieder und es geht wieder individuell durch den russischen Altai zu einem neuen Höhepunkt unserer Reise, nämlich der Mongolei. Dort treffen wir uns wieder in einem Camp in Olgii - der ersten Aimag-Stadt nach der russischen Grenze. Wir ergänzen unsere Vorräte am ersten mongolische Basar, bevor es über einen anspruchsvollen Pass nach Khovd weitergeht. Wir halten uns jetzt nordwärts Richtung UlaanGom und fahren auf kleinen Pisten und Offroad entlang der großen Dünen- und Seenlandschaft bis zum Nationalpark TsagaanNuur.
Wenn es die Zeit- und Wetterverhältnisse zulassen, wäre ein Abstecher zur zauberhaften Landschaft rund um den Khövsgöl Nuur möglich. Unsere weiteren Stationen sind Tsetzerleg und Bayankhongor, von wo wir über einen weiteren, anspruchsvollen Pass in die Gobi, eine der einsamsten und menschenleersten Gegenden unserer Reise, eintauchen.
Wir überqueren den großen Dünengürtel KhongorynEls und fahren weiter durch die „Geierschlucht“, wo es neben den Geiern auch im Sommer meist noch Eisreste zu sehen gibt.
In Dalandzadgat Vorräte aufstocken, vielleicht essen gehen und weiter zu den Flaming Cliffs (Bajandsag), einer rot leuchtenden  Felsformation, in dessen Nähe sich größere Saxaulwälder und auch bedeutende Dinosaurier-Fundstätten befinden.
Weiter, teilweise Offroad und über Pisten, vorbei an "Ikh Gazriin Chuluu" (die großen Muttersteine) nähern wir uns der Hauptstadt, UlaanBataar. Hier besteht die Möglichkeit, die Reise vorzeitig zu beenden (ca. Tag 95) Sie fliegen von hier gemütlich nach Hause, während ihr Fahrzeug per Spedition nachkommt... 
Ansonsten kann man sich im "Oasis" ein wenig erholen,  gut kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten erledigen, die Stadt besichtigen und Vorräte mit Dingen auffrischen, die wir schon länger vermisst haben:-).

Hier endet dann auch unsere gemeinsame Reise und die Teilnehmer unserer kleinen Reisegruppe machen sich mit unvergesslichen Eindrücken und Erlebnissen selbstständig auf den Weg nach Hause.

 

Endpunkt der gemeinsamen Reise: UlaanBataar/Mongolei

 

Übernachtungen: Dies ist explizit eine Campingtour und wir genießen die Freiheit, in diesen Ländern noch überall frei nach Lust und Laune an den schönsten Plätzen campen zu können! Sollte das einmal nicht möglich sein, nutzen wir alternativ auch einen Truck-Stopp (Russland) oder, so überhaupt vorhanden, einen Campingplatz. Ein paar Mal werden wir auch in kleineren Hotels schlafen (zB. in Usbekistan)...

 

Sonstiges: Auch wenn die Tour sehr "fahrintensiv" ist - sie ist aber für geübte Fahrer ohne Stress durchführbar. Nach dem Motto: "Der Weg ist das Ziel" sind Pausen für Foto, Kaffee oder "einfach nur so" möglich. Auch ein paar Ruhetage sind eingeplant.

Es handelt sich hier um eine Reise mit Expeditionscharakter und so können - durch Pannen, Pistenzustand oder anderen Unwägbarkeiten - auch während der Reise Änderungen notwendig werden. Daher besteht ausdrücklich kein Anspruch auf die vollständige Erfüllung des oben beschriebenen Reiseumfanges!



Leistungen:


- Planung , Organisation und Durchführung der Reise

- Organisation eines Vorab-Treffens zum Kennenlernen und Besprechen aller Fragen

- persönliche Beratung zur Reisevorbereitung, Fahrzeug und Ausrüstung

- Unterstützung bei Formalitäten und der Visabeschaffung

- persönliche Reisebegleitung auf der gesamten Tour

- gut ausgerüstetes Begleitfahrzeug mit Satellitentelefon, Werkzeug, Bergematerial und 1. Hilfeausrüstung 

- Navigation bzw. erforderliche GPS-Daten

- technische Hilfe + praktische Unterstützung während der gesamten Reise


Reisepreis (vorbehaltlich Kursschwankungen+Preiserhöhungen):


17.700,– Euro pro Geländewagen inkl. 2 Personen

Preisbasis: ab 3 Teilnehmerfahrzeuge. Preise für eine "Exklusiv-Begleitung" bzw. kleinere Gruppe auf Anfrage. 

Die Anmeldung für diese Reise ist bis spät. 15.01.2027 möglich, individuelle Touren und Termine auf Anfrage.


nicht im Reisepreis enthalten:
- individuelle An-und Rückreise

- KFZ-Kosten & Treibstoff (ca. 20.000km+An-&Rückreise, Diesel  (ø1,1o€/l|2025)

- Verpflegung (Selbstversorgung während der gesamten Tour - geh' von durchschnittlich ca. 15€/Tag/Person aus)

- Kosten für Visa und Versicherungen

- Übernachtungskosten, wobei wir uns großteils im freien Gelände schöne Lagerplätze suchen und im eigenen Fahrzeug schlafen
- sämtliche anfallende Gebühren wie Zoll, Desinfektion, Straßenbenutzung, Parken, PCR-Tests etc…

- Eintrittsgelder und Stadtführung...
 

Zahlungsbedingungen:
Alle angegebenen Preise verstehen sich in EURO, können sich aber aufgrund der allgemeinen Preissteigerungen und Wechselkursschwankungen auch noch ändern...

Nach dem Eingang der vorgeschriebenen Anzahlung erhältst Du von uns eine Reservierungsbestätigung - der Restbetrag ist dann spätestens zum Zeitpunkt des Anmeldeschlusses fällig.

(Preis-)Änderungen vorbehalten