BEGLEITETE GELÄNDEWAGENTOUR ZENTRALASIEN-PAMIR

Geführte Reise für Selbstfahrer in einer kleinen Gruppe über Russland nach Kasachstan, auf die Halbinsel "Mangyschlak" u.a. mit spektakulären Kalkformationen.  Weiter - entlang der alten Seidenstrasse - nach Usbekistan, mit einem Abstecher zu den Überresten des Aralsees sowie den wunderbaren Städten Chiwa, Buchara und Samarkand, geht es nach Tajikistan über das atemberaubende Hochland des Pamir nach Kirgistan und von dort über Kasachstan und Russland wieder zurück nach Hause…
Anspruchsvolle Expeditionstour für motivierte, belastbare Menschen mit Zeit und Abenteuerlust sowie einem robusten und gut ausgerüsteten Geländewagen.

Dauer:  ca. 75 Tage | Termin: 25.4 - 8.7.2018 | Teilnehmer: max. 3 Kfz's | Preis: ab 9.900€/Geländewagen inkl. Fahrer

Level: anspruchsvolle Expeditionstour

Reisevorschlag/Beschreibung:
Angeboten wird hier die Begleitung einer Geländewagentour für Selbstfahrer (mit Schlafmöglichkeit im eigenen Fahrzeug oder zB. im Dachzelt) in einer kleinen Gruppe auf Selbstversorgerbasis. Dies ist eine anspruchsvolle Expeditionstour, die eine gewisse Reiseerfahrung und die gute Beherrschung des eigenen Fahrzeuges voraussetzt.
Dabei soll der "Spagat" zwischen möglichst viel Individualität und Freiraum für alle mit dem beruhigenden Gefühl und der höheren Sicherheit einer Gruppe verbunden werden. Wir können in Absprache den geplanten Reiseverlauf, so möglich, auch gerne abändern und auf Besichtigungswünsche, Ruhetage, kleine Wanderungen etc. eingehen. Es ist nicht verpflichtend, immer im Konvoi zu fahren. Entsprechende Navigationskenntnisse vorausgesetzt, können einzelne Etappen auch mit mindestens 2 Fahrzeugen selbstständig gefahren werden.


Ausgangs- und Endpunkt dieser Reise: Nahe der EU-Aussengrenze in Polen bzw. Lettland - genaueres wird noch nach der Buchung bekanntgegeben.

Geplanter Tourverlauf:
Je nach Sicherheitslage und politischer Situation in der Ukraine erfolgt die Anreise entweder über Polen/Ukraine/Russland oder von Lettland über Russland nach Kasachstan. Wir fahren entlang des Kaspischen Meeres zur Halbinsel Mangyschlak. Neben der wunderschönen Küste mit dem glasklaren Wasser gibt es hier viele Nekropolen und unterirdische Meditationshölen zu bewundern. Hier befindet sich auch der „Tiefpunkt“ unserer Reise mit rund -130m unter dem Meeresspiegel! Am Ustjurt-Plateau gibt es bizarre Erosionsstufen und Kalkkliffs zu bestaunen.
Unsere Tour führt uns an die usbekische Grenze, an der wir etwas Geduld brauchen werden - zählt sie doch zu den bürokratischten unserer Reise. Wir fahren mehr oder weniger quer Feld ein Richtung Aralsee bzw. den Resten, die noch davon übriggeblieben sind und folgen dann dem Küstenverlauf bis zum ehemaligen Fischerhafen Moynaq, wo die Fischkutter seit vielen Jahren im Sand vor sich hinrosten…
Weiter geht´s entlang der ehemaligen Seidenstraße, wir besichtigen einige uralte „Qalas“ - Festungen aus Lehm, teilweise aus dem 4. Jhd. v. Chr., bevor wir den alten Karawanenstädte Chiwa, Bukhara und Samarqand einen ausgiebigen Besuch abstatten.
Leider ist der direkte Grenzübergang nach Tadschikistan nicht für Ausländer geöffnet - so müssen wir eine Umweg von rd.  350km machen, um nach Tajikistan zu gelangen.
Nach einem Ruhetag am wunderschönen Iskanderkul geht es über Dushanbe, immer entlang der Grenze zu Afghanistan, auf einer spektakulären Piste/Straße in die „Hauptstadt“ der Region Pamir, nach Chorog. Der Pamir ist eine sehr entlegene Region und wir benötigen zum Besuch ein spezielles Permit. Wir bewegen uns auf Höhen bis zu 4.600m, rings um uns erheben sich über 7.000m hohe Gipfel. In Chorog werden wir uns etwas an die Höhe gewöhnen und am Basar unsere Vorräte ergänzen, bevor es entlang des Pjandž, der die Grenze zu Afghanistan bildet, durch den Vachan-Korridor weiter geht.
Mit etwas Glück kommen wir am Markttag durch Iškašim - hier gibt es eine der wenigen Brücken nach Afghanistan und es gibt einmal in der Woche einen gemeinsamen Basar auf der afghanischen Seite…
Wir besichtigen alte Festungsreste, können in heißen Quellen baden und gelangen über den Khargush-Pass(4.344m) zurück zum „Pamirhighway“. Nach einem Abstecher zum Yashil´kul können wir uns entscheiden, ob wir durch das schwieriger zu befahrende, aber spektakuläre Bartangtal oder lieber entlang der Hauptroute des „Pamirhighways“ M41 weiterfahren wollen. Wie wir uns auch entscheiden, eine der nächsten Stationen ist der Karakul, ein Salzsee auf ca. 4.000Hm bevor wir zur Grenze nach Kirgistan kommen. Die Grenzstation liegt auf rd. 4.300Hm!
Nach einem Abstecher an den Fuß des „Pic Lenina“ (7.134m) geht es von jetzt an immer bergab nach Osh(auf rd. 1.000Hm), wo wir wieder die Möglichkeit haben, unsere Vorräte am großen Basar aufzufüllen…
Von Osh fahren wir weiter über wunderschöne Bergpisten zum Song-Köl (3.000Hm), ein schöner See, umgeben von den vielen Jurten der Viehzüchter, die hier ihr Sommerlager aufschlagen. Hier kann es durchaus sein, das wir auf Teppichen aus Edelweiß unser Nachtlager aufschlagen. Wir „kämpfen“ uns über die Bergpisten weiter und gelangen ans Ufer des Issyk-Kul, wo wir uns ein wenig von den Strapazen der letzen Wochen erholen können.
Nächste Station auf dem Weg nach Kasachstan ist Karakol - von hier aus können wir einen Abstecher zu heißen Schwefelquellen machen oder auch eine Wanderung im Terskey Ala-Too Gebirge unternehmen.
Auf dem Weg nach Almaty kommen wir durch den  beeindruckenden Scharyn-Canyon. Mit Almaty erreichen wir auch wieder die kasachische Steppe, die ab nun unser neuer Begleiter sein wird. Vorbei an einigen schönen Seen mit vielen Wasservögeln, wie dem Kapschagaj, dem Sasyköl und dem Zaysan Köl - mit den farbenprächtigen Lehmformationen - kommen wir in das Gebiet der Sibinsker Seen, die inmitten einer „Matratzengranit“ genannten Landschaft liegen.
Die weiteren Stationen der Heimreise sind Astana, die bizarre Hauptstadt Kasachstans, Ufa, Kasan und schließlich Moskau, das der letzte Höhepunkt unserer gemeinsamen Reise sein wird, bevor sich die Mitglieder unserer Reisegruppe mit vielen Eindrücken und Erlebnissen nach der Grenze zu Estland wieder auf getrennten Wegen nach Hause aufmachen werden…



Leistungen:


- Reiseplanung und Organisation 

- persönliche Beratung zur Reisevorbereitung, Fahrzeug und Ausrüstung

- Navigation und österreichische Reisebegleitung durch DI Michael Pock 


- unterstützt durch einheimische Führer(Stadtführungen)
- gut ausgerüstetes Begleitfahrzeug auf der ganzen Reise
- technische Hilfe + praktische Unterstützung während der gesamten Reise
- Hilfe bei allen Formalitäten
- Übernachtungskosten, wobei wir uns großteils im freien Gelände schöne Lagerplätze suchen. Geschlafen wird grundsätzlich im eigenen Fahrzeug/Dachzelt
- Unterstützung bei der Visaeinholung


Reisepreis (vorbehaltlich Kursschwankungen+Preiserhöhungen):


9.900,– Euro pro Geländewagen inkl. Fahrer, Preisbasis: 3 Teilnehmerfahrzeuge - bei nur 2 Teilnehmern kann die Reise gegen einen Aufschlag von je 4.000,-- Euro durchgeführt werden (= 13.900,--Euro/Fahrzeug inkl. Fahrer)

850,-  Euro je weiterem Mitfahrer

Anmeldung für diese Reise nicht mehr möglich, individuelle Touren und Termine 2019 auf Anfrage.

 

nicht im Reisepreis enthalten:
- Treibstoff (ca. 17.000km, Diesel  (ø0,75€|2017)

- Verpflegung (Selbstversorgung während der gesamten Tour)
- Kosten für Visa und Versicherungen
- sämtliche anfallende Gebühren wie Zoll, Straßenbenutzung, etc...

- Eintrittsgelder
- Aufpreise Camping -> Hotel, so möglich + gewünscht

 

Zahlungsbedingungen:
Alle angegebenen Preise verstehen sich in EURO.

Nach Zahlungseingang von 25% Anzahlung erhalten sie eine Reservierungsbestätigung, der Restbetrag ist spätestens zum Zeitpunkt des Anmeldeschlusses fällig.

Änderungen vorbehalten