begleitete Expetition:                                               ZENTRALASIEN-SEIDENSTRASSE-MONGOLEI

Das große Abenteuer: Transkontinentaltour über Russland nach Kasachstan, auf die Halbinsel "Mangyschlak" mit spektakulären Kalkformationen. Weiter - entlang der alten Seidenstrasse - nach Usbekistan, zu den Resten des Aralsees sowie den wunder-baren Städten Chiwa, Buchara und Samar-kand, geht es nach Tajikistan über das atemberaubende Hochland des Pamir nach Kirgistan, über die Steppen Kasachstan und den russischen Altai in einer weitläufiger Tour abseits der üblichen Hauptrouten durch die Grassteppen, Wüsten und Gebirge der Mongolei. Den Abschluß bildet der wunderbare Baikalsee - individuelle Rückreise ab Irkutsk...

Dauer:  ca. 105 Tage | Termin: 25.4 - 8.8.2021 | Teilnehmer: 3-4 Kfz´s | Preis: 13.000€

Level: anspruchsvolle Expeditionstour

Reisevorschlag/Beschreibung:

Angeboten wird hier die Begleitung einer Geländewagentour für Selbstfahrer mit Schlafmöglichkeit im eigenen Fahrzeug (oder auch im Dachzelt) in einer kleinen Gruppe auf Selbstversorgerbasis. Dies ist eine anspruchsvolle Expeditionstour, die schon eine gewisse Reiseerfahrung und sehr gute Beherrschung des eigenen Fahrzeuges im freien Gelände voraussetzt! Wer noch nicht viel Praxis im Gelände hat, sollte daher die Möglichkeiten nutzen und entsprechende Offroad-Trainingskurse besuchen. Zur weiteren Vorbereitung eignen sich auch Kurse zu den Themen Bergetechnik sowie fahrzeugspezifische „Schrauberkurse“. Aus den Erfahrungen wissen wir, dass ihr dann die Reise wesentlich entspannter geniesen können:-)
Auf der Reise soll möglichst viel Individualität und Freiraum für den Einzelnen mit dem beruhigenden Gefühl und der höheren Sicherheit einer Gruppe verbunden werden. So kann, in Absprache mit der Gruppe, der geplante Reiseverlauf auch etwas abgeändert und auf Besichtigungswünsche, Ruhetage, kleine Wanderungen etc. eingegangen werden.
Jeder Teilnehmer hat natürlich andere Vorstellungen, wie er „seine“ Reise gestalten möchte. Daher versuchen wir, sooft es geht, euch beim individuelle Erleben zu unterstützen und geben euch bei den Routenbesprechungen die Waypoints/Abendtreffpunkte bekannt. So können, Navigationskenntnisse vorausgesetzt, einzelne Etappen auch völlig selbstständig und zeitlich unabhängig gefahren werden. Bereitet euch auch thematisch auf die Reise vor - wir machen die Planung, Organisation und Unterstützung bei allen Belangen, „begleiten“ die Reise aber nur und sind keine Reiseführer, die euch die Sehenswürdigkeiten erklären. Uns ist wichtig, dass jeder die Chance haben soll, Länder und Kulturen auf seine persönliche Weise kennenzulernen...

Geplanter Tourverlauf:
Start-&Treffpunkt ist ein Hotel in Kiew, von wo wir gemeinsam  zur russischen Grenze fahren. Über Kursk, Woronesch kommen wir nach Wolgograd (Besichtigungsmöglichkeit) und entlang der Wolga fahren wir bis ans Kaspische Meer. Dort passieren wir die Grenze nach Kasachstan.
Wir fahren mehr oder weniger entlang des Kaspischen Meeres bis zur Halbinsel Mangyschlak. Neben der wunderschönen Küste mit dem glasklaren Wasser gibt es hier viele Nekropolen und unterirdische Meditationshölen zu bewundern. Hier befindet sich auch der „Tiefpunkt“ unserer Reise mit rund -130m unter dem Meeresspiegel! Am Ustjurt-Plateau gibt es bizarre Erosionsstufen und Kalkkliffs zu bestaunen.
Unsere Tour führt uns an die usbekische Grenze, an der wir etwas Geduld brauchen werden - zählt sie doch zu den "bürokratischten" unserer Reise. Wir fahren mehr oder weniger quer Feld ein Richtung Aralsee bzw. dem Rest, der noch davon übrig geblieben ist und folgen dann dem Küstenverlauf bis zum ehemaligen Fischerhafen Moynaq, wo die alten Fischkutter seit vielen Jahren im Sand vor sich hinrosten…
Weiter geht´s entlang der ehemaligen Seidenstraße, wir besichtigen einige uralte „Qalas“ - Festungen aus Lehm, teilweise aus dem 4. Jhd. v. Chr., bevor wir den alten Karawanenstädte Chiwa, Bukhara und Samarqand einen ausgiebigen Besuch abstatten.
Momentan ist der direkte Grenzübergang nach Tadjikistan auch für Ausländer geöffnet - somit ersparen wir uns einen Umweg von rd.  350km, um nach Tajikistan zu gelangen.
Nach einem Abstecher zu den "7-Lakes" und einem Ruhetag am wunderschönen Iskanderkul geht es über Dushanbe, immer entlang der Grenze zu Afghanistan, auf einer spektakulären Piste/Straße in die „Hauptstadt“ der Region Pamir, nach Chorog. Der Pamir ist eine sehr entlegene Region und wir benötigen zum Besuch ein spezielles Permit. Wir bewegen uns auf Höhen bis zu 4.600m, rings um uns erheben sich über 7.000m hohe Gipfel. In Chorog werden wir uns etwas an die Höhe gewöhnen und am Basar unsere Vorräte ergänzen, bevor es entlang des Pjandž, der die Grenze zu Afghanistan bildet, durch den Vachan-Korridor weiter geht.
In Iškašim gibt es eine der wenigen Brücken nach Afghanistan. Auf dieser gab es früher einmal in der Woche einen gemeinsamen Basar auf der afghanischen Seite…
Wir besichtigen alte Festungsreste, können in heißen Quellen baden und gelangen über den Khargush-Pass(4.344m) zurück zum „Pamirhighway“. Nach einem Abstecher zum Yashil´kul können wir uns entscheiden, ob wir durch das schwieriger zu befahrende, aber spektakuläre Bartangtal oder lieber entlang der Hauptroute des „Pamirhighways“ M41 weiterfahren wollen. Wie wir uns auch entscheiden, eine der nächsten Stationen ist der Karakul, ein Salzsee auf ca. 4.000Hm bevor wir zur Grenze nach Kirgistan kommen. Die Grenzstation liegt auf rd. 4.300Hm!
Nach einem Abstecher an den Fuß des „Pic Lenina“ (7.134m) geht es von jetzt an immer bergab nach Osh (auf rd. 1.000Hm), wo wir wieder die Möglichkeit haben, unsere Vorräte am großen Basar aufzufüllen…
Von Osh fahren wir weiter über wunderschöne Bergpisten zum Song-Köl (3.000Hm), ein herrlicher See, umgeben von den vielen Jurten der Viehzüchter, die hier ihr Sommerlager aufschlagen. Hier kann es durchaus sein, das wir auf Teppichen aus Edelweiß unser Nachtlager aufschlagen. Wir „kämpfen“ uns über die Bergpisten weiter und gelangen ans Ufer des Issyk-Kul, wo wir baden und uns ein wenig von den Strapazen der letzen Wochen erholen können.
Nächste Station auf dem Weg nach Kasachstan ist Karakol - von hier aus können wir einen Abstecher zu heißen Schwefelquellen machen oder auch eine Wanderung im Terskey Ala-Too Gebirge unternehmen.
Der weitere Weg führt uns durch den  beeindruckenden Scharyn-Canyon und den Altyn-Emel-Nationalpark wieder in die kasachische Steppe, die ab nun unser neuer Begleiter sein wird. Vorbei an einigen schönen Seen mit vielen Wasservögeln, wie dem dem Sasyköl oder dem Zaysan Köl - mit den farbenprächtigen Lehmformationen - kommen wir in das Gebiet der Sibinsker Seen, die inmitten einer „Matratzengranit“ genannten Landschaft liegen. 
Weiter geht es über die Grenze nach Russland nach Barnaul im russischen Altai, der ein wenig an die heimischen Alpen erinnert. Von Barnaul aus halten wir uns weiter nach Osten, wo wir in wenigen Tagen einem neuen Höhepunkt unserer Reise, nämlich die Mongolei, erreichen. Wir kommen nach Olgii, der ersten Aimag-Stadt nach der russischen Grenze, ein bisschen Vorräte ergänzen, der erste mongolische Basar, bevor es über eine anspruchsvolle Passüberquerung nach Khovd weitergeht. Wir halten uns jetzt nordwärts Richtung UlaanGom und fahren auf kleinen Pisten und Offroad entlang der großen Dünen- und Seenlandschaft bis zum Nationalpark TsagaanNuur.
(Wenn es Zeit- und Wetterverhältnisse zulassen, ist ein Abstecher zur zauberhaften Landschaft rund um den Khövsgöl Nuur geplant) Unsere weiteren Stationen sind Tsetzerleg und Bayankhongor, von wo wir über einen weiteren, anspruchsvollen Pass in die Gobi, eine der einsamsten und menschenleersten Gegenden unserer Reise, eintauchen.
Wir überqueren den großen Dünengürtel KhongorynEls und fahren weiter durch die „Geierschlucht“, wo es neben den Geiern auch im Sommer meist noch Eisreste zu sehen gibt.
In Dalandzadgat Vorräte aufstocken, vielleicht essen gehen und weiter zu den Flaming Cliffs (Bajandsag), einer rot leuchtenden  Felsformation, in dessen Nähe sich größere Saxaulwälder und auch bedeutende Dinosaurierfundstätten befinden.
Weiter tw. Offroad und über  Pisten zu "Ikh Gazriin Chuluu" (die großen Muttersteine) nähern wir uns der Hauptstadt, UlanBataar. 

Hier besteht die Möglichkeit, die Reise vorzeitig zu beenden (ca. Tag 95) Sie fliegen von hier gemütlich nach Hause, während ihr Fahrzeug per Spedition nachkommt... 
Ansonsten erholen wir uns ein wenig im "Oasis", können auch gut kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten erledigen, die Stadt besichtigen und unsere Vorräte mit Dingen auffrischen, die wir schon länger vermisst haben:-). Nach 2 erholsamen Tagen verlassen wir UB Richtung Norden, durchqueren die mongolische Graslandschaft und  besichtigen event. noch ein buddistisches Kloster, bevor wir die Mongolei Richtung Russland wieder verlassen.
Wir fahren über UlanUde zum Südufer des Baikalsees nach Irkutsk und machen noch einen mehrtägigen Abstecher auf die wunderbare Insel Olchon. Wieder zurück in Irkutsk endet unsere gemeinsame Reise und die Teilnehmer unserer kleinen Reisegruppe machen sich mit vielen Eindrücken und Erlebnissen selbständig auf den Weg nach Hause.

In den letzten Jahren wurde das Straßennetz sehr gut ausgebaut und es hat sich gezeigt, dass es auf den guten Straßen nicht viel Sinn macht, 1000ende Kilometer hintereinander her zu fahren. Es hat dann doch jeder einen anderen Rhytmus und je nach Fahrzeug auch ein anderes Wohlfühltempo...

Die Strecke führt ab jetzt unaufhaltsam Richtung Westen, vorbei an Metropolen wie Novosibirsk und Omsk, immer entlang der M53 durch die unglaublichen Weiten der russischen Taiga, vorbei an kleinen, verwunschenen Dörfern mit den typischen Holzblockhäusern, immer nahe der Trasse der transsibierischen Eisenbahn.
Weitere, mögliche Stationen sind Yekaterinburg, Perm, Kirov und der sogenannte „goldene Ring“, einer Reihe von Städten, nordöstlich von Moskau, mit wunderschönen Kremlanlagen, die unbedingt einen Besuch wert sind. Auch eine Besichtigung Moskaus würde sich anbieten, bevor es über die Grenze nach Lettland geht.

Wer sich das alleine nicht zutraut oder möchte, kann sich gerne auch uns anschließen - allerdings fahren wir recht gemütlich mit Pausen, im Durchschnitt nur rd. 350km/Tag...

 

Start-&Treffpunkt: Kiew/Ukraine

Endpunkt der gemeinsamen Reise: Irkutsk/Russland

 

Übernachtungen: der Charakter dieser Tour ist explizit eine Campingtour und wir geniesen die Möglichkeit in diesen Ländern, noch überall nach Lust und Laune frei campieren zu können! Sollte das einmal nicht möglich sein, nutzen wir manchmal einen Truck-Stop(Russland) oder, so überhaupt vorhanden, einen Campingplatz und ein paar Mal schlafen wir auch in kleineren Hotels(zB. in Usbekistan)...

Die geplante Tour ist ohne Stress durchführbar. Nach dem Motto: "Der Weg ist das Ziel" sind Pausen für Foto, Kaffee oder "einfach nur so" möglich. Auch ein paar Ruhetage sind eingeplant.

Dies ist explizit eine Reise mit Expeditionscharakter und so kann es, je nach Zustand der Pisten, dem Zeitplan und ihren Interessen, auch während der Reise Änderungen geben. Daher besteht auch kein Anspruch auf die vollständige Erfüllung des oben beschriebenen Reiseumfanges!



0Leistungen:


- Reiseplanung und Organisation 

- persönliche Beratung zur Reisevorbereitung, Fahrzeug und Ausrüstung

- Navigation und österreichische Reisebegleitung auf der gesamten Tour
- gut ausgerüstetes Begleitfahrzeug und auf der ganzen Reise
- technische Hilfe + praktische Unterstützung während der gesamten Reise
- Unterstützung bei Formalitäten und der Visaeinholung


Reisepreis (vorbehaltlich Kursschwankungen+Preiserhöhungen):


13.000,– Euro pro Geländewagen inkl. 2 Personen, Preisbasis: 3-4 Teilnehmerfahrzeuge - bei nur 2 Teilnehmern kann die Reise gegen einen Aufschlag von je 5.000,-- Euro durchgeführt werden (= 18.500,--Euro/Fahrzeug inkl. 2 Personen) Der Rücktransport von UlaanBataar kostet zZ. rd. 3.500€. Genaueres bei Interesse am Rücktransport.

Anmeldung für diese Reise bis 31.1.2021, individuelle Touren und Termine auf Anfrage.


nicht im Reisepreis enthalten:
- individuelle An-und Rückreise

- Treibstoff (ca. 19.000km, Diesel  (ø0,7o€/l|2019)

- Verpflegung (Selbstversorgung während der gesamten Tour - gehen sie von durchschnittlich ca. 10-15‚€/Tag/Person aus)

- Kosten für Visa und Versicherungen

- Übernachtungskosten, wobei wir uns großteils im freien Gelände schöne Lagerplätze suchen. Geschlafen wird   grundsätzlich im eigenen Fahrzeug/Dachzelt
- sämtliche anfallende Gebühren wie Zoll, Desinfektion, Straßenbenutzung, Parken etc…

- Eintrittsgelder und Stadtführung...
 

Zahlungsbedingungen:
Alle angegebenen Preise verstehen sich in EURO.

Nach Anmeldung und Zahlungseingang von 25% Anzahlung erhalten sie eine Reservierungsbestätigung, der Restbetrag ist spätestens zum Zeitpunkt des Anmeldeschlusses fällig.

Änderungen vorbehalten